Renault Master PKW

Der Renault Master überzeugt mit drei Radständen, vier Fahrzeuglängen, drei Laderaumhöhen, einem Motor in drei Leistungsstufen sowie Vorder- oder Hinterradantrieb durch eine bislang unerreichte Varianten­vielfalt.

Master PKW – Komfortabel und geräumig

Sie brauchen ein Fahrzeug, das Waren und mehrere Passagiere befördert? Der praktische, vielseitige und benutzerfreundliche Master Combi kann beides! Er eignet sich ideal für eine breite Palette von Aktivitäten – ob Sportverein, Reiseunternehmen, öffentliche Einrichtungen oder Unternehmer mit viel  Platzbedarf.

 

[spoiler title=“Lesen Sie weiter“ open=“0″ style=“1″]

SPARSAMER TRANSPORTER MIT GROSSER VARIANTENVIELFALT

Der Renault Master überzeugt mit drei Radständen, vier Fahrzeuglängen, drei Laderaumhöhen, einem Motor in drei Leistungsstufen sowie Vorder- oder Hinterradantrieb durch eine bislang unerreichte Varianten­vielfalt. Damit erhalten Kunden in der leichten Nutzfahrzeugklasse von 2,8 bis 4,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht einen Transporter, der sich auf höchst unterschiedliche Ansprüche maßschneidern lässt. Die niedrigen Kraftstoffkosten und der deutlich verringerte Wartungsaufwand senken zudem die Betriebs­kosten erheblich.

Nutzwert nach Maß: Der Master überzeugt durch ein breites Angebot an Karosserievarianten, das optimale Lösungen für jede Branche bietet. Das neue Modell ist in drei Radständen von 3,18 bis 4,33 Metern und vier Längen von 5,05 bis 6,85 Metern erhältlich. Hinzu kommen drei Laderaumhöhen von 1,7 bis 2,14 Metern. Sie ermöglichen im Kastenwagen zwischen 8 und 17 Kubik­meter Laderaumvolumen. Der Master mit Kofferaufbau bietet bis zu 22 Kubikmeter Ladekapazität.

Erstmals auch mit Hinterradantrieb verfügbar

Die Master-Plattform ist auf ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen ausgelegt und so gestaltet, dass neben dem Front- auch Hinterradantrieb geordert werden kann. Hinzu kommt die Zwillingsbereifung, die eine Anhängelast von bis zu drei Tonnen ermöglicht.

Für Kunden, die häufig auf Baustellen oder in schlecht befestigtem Gelände unterwegs sind, hat Renault zudem in Verbindung mit dem Heckantrieb die optionale Differenzialsperre zur Erhöhung der Traktion im Programm. Insgesamt umfasst die Modellpalette knapp 160 Varianten.

Schrittweiser Ausbau der Modellpalette

Renault offeriert den Master unter anderem als Kastenwagen mit Einzel- und Doppelkabine. Die Kastenwagen-Versionen sind im Lade­raum verblecht, teilverglast oder rundum verglast lieferbar. Optionen wie Nebenan­trieb am Motor oder Getriebe, Heck­flügel­türen mit 270 Grad Öffnungswinkel oder Holzboden und verkleidete Seiten­wände im Laderaum belegen die vorzügliche Eignung des Renault Master für den harten gewerblichen Einsatz.

Als weitere Master-Varianten sind der Kofferaufbau und das Platt­form-Fahrgestell erhältlich. Hinzu kommen Fahrgestell, 3-Seiten­kipper und Pritsche, jeweils mit Einzel- oder Doppel­kabine.

Seit 2011 komplettieren der Combi mit bis zu neun Plätzen für den gemischten Güter-/Personen­transport und der Bus mit 17 Plätzen das Modell­programm. Überdies arbeitet Renault beim neuen Master wieder eng mit spezialisierten Auf- und Umbauherstellern zusammen. Dadurch steht eine noch größere Vielfalt an maß­geschneiderten Modellvarianten zur Verfügung.

Neue 2.3 dCi-Diesel mit hohem Sparpotenzial

Beim Antrieb setzt Renault auf das Downsizing-Konzept. Dahinter stehen besonders kompakte, aber leistungs­starke Motoren mit Turbo­aufladung, die sparsam im Verbrauch sind und nur wenig Schadstoffe ausstoßen. So steht für den Master exklusiv der neu entwickelte 2.3 dCi-Common-Rail-Diesel in Leistungsstufen mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS zur Verfügung.

Der moderne Selbstzünder ersetzt das 2.5 dCi-Aggregat aus dem Vorgängermodell. Sein geringeres Hubvolumen produziert weniger Reibungs­verluste, was in Kombination mit optimierten Turboladern zu einem insgesamt günstigeren Wirkungsgrad führt. Auch in puncto Durchzugskraft ist die neue Motorengeneration den Vor­gänger­aggregaten überlegen. Je nach Antriebsart variiert die Einbau­position des Vierzylinders: Beim Master mit Frontantrieb ist er quer eingebaut, bei der Version mit Hinterradantrieb ist er längs zur Fahrtrichtung positioniert.

Das Basistriebwerk dCi 100 mit 74 kW/100 PS ist ausschließlich mit Frontantrieb erhältlich. Der Common-Rail-Diesel mobilisiert sein Höchstdrehmoment von 285 Nm bereits bei 1.250 1/min und ermöglicht im Master Kastenwagen je nach Länge und Karosserie­variante einen Kraftstoff­verbrauch von 7,8 bis 8,0 Liter Diesel pro 100 Kilometer .1. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 205 bis 209 Gramm pro Kilometer. In der Basis­ausstattung Ecoline sinken der Verbrauch auf 7,5 Liter pro 100 Kilo­meter und die CO2-Emissionen auf 197 Gramm pro Kilometer.

Die Variante dCi 125 mit 92 kW/125 PS stellt ein Zugkraft­maximum von 310 Nm bei 1.250 1/min bereit und kommt im Master Kastenwagen mit Frontantrieb mit 7,8 bis 8,1 Liter Diesel pro 100 Kilo­meter aus. Die CO2-Emissionen betragen 205 bis 214 Gramm pro Kilometer. Mit Durchschnitts­verbräuchen von 9,4 bis 9,9 Litern pro 100 Kilometer (249 bis 260 g CO2/km) ist das Triebwerk auch in Kombination mit dem Heckantrieb zeitgemäß sparsam.

Die Spitzenmotorisierung dCi 150 mit 110 kW/150 PS mobilisiert ihr Drehmomentmaximum von 350 Nm bei 1.500 1/min. Das durchzugsstarke Aggregat bietet im frontgetriebenen Master Kasten­wagen einen Kraftstoffverbrauch von 8,3 bis 8,8 Litern pro 100 Kilometer (Quickshift-Getriebe: 8,3 l/100 km). Dies entspricht CO2-Emissionen von 219 bis 229 Gramm pro Kilometer (Quick­shift-Getriebe: 217 g CO2/km). In der Kombination mit dem Hinter­radantrieb liegt der Durchschnittsverbrauch bei 9,4 bis 9,9 Litern pro 100 Kilo­meter. Der CO2-Ausstoß liegt bei 249 bis 260 Gramm pro Kilometer.

Lange Wartungsintervalle senken die Betriebskosten

Neben ihrem geringen Kraftstoffverbrauch zeichnen sich die Master-Motoren durch besonders günstige Wartungskosten aus. So ist der Ölwechsel nur alle 40.000 Kilometer bzw. alle zwei Jahre fällig. Anstelle des Zahnriemens kommt die wartungsfreie Steuer­kette zum Einsatz. Die Kühlflüssigkeit muss erst nach 160.000 Kilometern bzw. sechs Jahren gewechselt werden.

Alle Motorisierungen sind serienmäßig mit einem 6-Gang-Schalt­getriebe kombiniert, welches das Sparpotenzial der drehmoment­starken Triebwerke optimal ausnutzt. Zudem hat der Master in der Standardausführung eine Schaltpunkt­anzeige an Bord, die zur Reduzierung von Verbrauch und CO2-Emissionen auf den optimalen Gang hinweist. Sie zeigt das Symbol für einen Schalt­hebel. Erscheint zusätzlich ein Pfeil nach oben, so heißt dies „hoch­schalten“, Pfeil nach unten bedeutet „runterschalten“.

Serienmäßig mit Dieselpartikelfilter

Für alle Master-Motorisierungen ist der Diesel­partikel­filter (Filtre à Particules =FAP) serienmäßig, der sich in regelmäßigen Abständen und ohne den Zusatz von Additiven selbst regeneriert. Dies umfasst auch den innerstädtischen Betrieb, bei dem die Fahrzeuge zumeist mit niedrigen Geschwindig­keiten unter­wegs sind und häufig vor roten Ampeln stehen. Da in dieser Situation die zur Regeneration erforder­liche Abgastemperatur normaler­weise nicht erreicht wird, leitet das System den Prozess eigenständig ein. Die FAP-Varianten entsprechen der strengen Abgasnorm Euro 5.

Auf Wunsch mit Quickshiftgetriebe

Alternativ zum manuellen 6-Gang-Getriebe offeriert Renault für die Motorisierungen dCi 125 FAP und dCi 150 FAP mit Dieselpartikel­filter für die Versionen mit Frontantrieb und auch für die Varianten mit Heckantrieb das automati­sierte Quickshift-6-Gang-Getriebe. Die komfortable Kraftüber­tragung basiert auf der manuellen Schaltbox, erlaubt aber den Gang­wechsel ohne Kupplungspedal. Insbe­sondere im innerstädtischen Verteiler­verkehr erleichtert dies Kurier- und Postdienstfahrern die Arbeit. Außerdem ermöglicht das System jederzeit den Wechsel zwischen manuellem Betrieb und Automatikmodus.

Markant und funktionell: das Design

Die Formgebung mit großflächigen Stoßfängern und Seitenschutz­leisten, ausgestellten Radhäusern und dem prägnanten Kühlergrill betont den robusten Charakter des neuen Master. Groß dimen­sionierte, bogenförmige Doppelscheinwerfer im Hoch­format ermöglichen exzellente Sicht. Weiteres Kennzeichen ist die bogen­förmige Profilkante auf der Motorhaube, die sich von den A-Säulen bis zum zentral platzierten Renault Markenlogo wölbt.

Wichtig für Lieferfahrten in der Stadt und beim Rangieren: Die tief nach unten gezogenen Seitenscheiben und die groß dimen­sionierte Wind­schutzscheibe gewährleisten ein optimales Sicht­feld: Mit 39,9 Grad bietet der Master den größten vertikalen Blick­winkel seiner Klasse. Große Außenspiegel mit integriertem Blinker bieten zudem gute Sicht nach hinten.

Durchdacht gestalteter Innenraum*

Bei der Gestaltung des Cockpits hatten ergonomische Gesichts­punkte für die Entwickler absolute Priorität. Ab Werk verfügt der Master über den längen- und höhenverstellbaren Fahrersitz mit Mittelarmlehne. Alternativ lässt sich ein gefederter Schwingsitz nach Lkw-Vorbild ordern. Das höhenverstellbare Lenkrad steht steiler als im Vorgängermodell. Zusammen mit der aufrechten Sitzposition ermöglicht dies auch auf langen Strecken entspanntes und ermüdungsfreies Fahren. Hierzu trägt auch der in Joystick-Manier griffgünstig aus der Mittelkonsole ragende Schalt­hebel bei. Auch alle anderen für die Fahrt notwendigen Anzeigen und Bedien­elemente befinden sich in der Nähe des Fahrers.

Intelligentes Ablagenkonzept

Von der durchdachten Cockpit-Gestaltung zeugen darüber hinaus die serienmäßige Ablagegalerie über der Windschutzscheibe und die ebenfalls ab Werk vorhandene schwenkbare Arbeitsfläche, die durch Umklappen der mittleren Beifahrersitzrückenlehne zum Vorschein kommt. Um 30 Grad zum Fahrer drehbar, eignet sie sich hervorragend zum Arbeiten am Laptop oder Ausfüllen von Dokumenten. Um den Arbeitsplatz im Master noch komfortabler und praxisgerechter zu gestalten, bietet Renault das Ablagen-Paket an. Dieses beinhaltet unter anderem eine Brillenablage, Staufächer in den Türen, ein geschlossenes Ablagefach in der Armaturentafel, ein Staufach unter der Beifahrer-Doppel­sitzbank sowie ein auszieh­bares und aufstellbares Klemm­brett im Instrumententräger.

Nützliche Details erleichtern den Alltag

Renault offeriert den Master in der gewichts- und verbrauchs­optimierten Aus­stattung Ecoline sowie in der umfangreichen Standardausstattung. Diese umfasst ab Werk unter anderem elektrische Fensterheber, elektrisch einstell- und beheiz­bare Außenspiegel sowie die Zentral­verriegelung mit Funkfern­bedienung und 3-Tasten-Schlüssel.

Damit mehrere Mitarbeiter ein Fahrzeug nutzen können, ist der Master auf Wunsch mit drei Schlüsseln erhältlich. Die Liste nützlicher Seriendetails und Optionen umfasst darüber hinaus die getrennte Türverriegelung für Laderaum und Fahrer­kabine. Der Vorteil: Der Fahrer kann den Master be- und entladen ohne Gefahr, dass Papiere oder Wertgegenstände aus der Kabine gestohlen werden.

Weiterhin bietet Renault für den Master das Navigations­system Carminat TomTom 2.0 LIVE mit IQ-Route an. Das Gerät mit 5,8-Zoll-Farbmonitor ist für 490 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) erhältlich und damit die derzeit günstigste integrierte Navigations­lösung auf dem Markt (Option für Standard­ausstattung). Das lernende System IQ-Route kalkuliert auf Basis der real gefahrenen und gespeicherten Geschwindigkeiten je nach Wochentag und Tageszeit den schnellsten Weg zum Ziel. Damit ermöglicht es Handwerkern und Gewerbetreibenden, Zeitverluste durch Staus zu vermeiden.

Viel Sicherheit für Insassen und Ladung

Auch das Thema Sicherheit wird im Master groß geschrieben. Alle Sitzplätze sind mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzerausgerüstet. Den Fahrerairbag ergänzen auf Wunsch ein Beifahrer­airbag im Full-Size-Format sowie Seiten­airbags für Fahrer und Beifahrer.

Die aktive Sicherheit steigern der serienmäßige Bremsassistent und das ebenfalls ab Werk an Bord befindliche Antiblockiersystem. Als Option lässt sich zudem das adaptive Elektronische Stabilitäts­programm (ESP) mit Antriebsschlupfregelung (ASR) ordern, das abhängig von der Beladung in Aktion tritt. Für den Master mit Heckantrieb gehört das ladungsabhängige ESP zur Serien­ausrüstung. Als Sonder­ausstattung sind darüber hinaus sinnvolle Details wie Nebel­scheinwerfer, Licht- und Regensensor, Einpark­hilfe hinten und Rückfahrkamera erhältlich.

Für die Master-Varianten mit ESP offeriert Renault zudem das aktive Kurvenlicht. Bei dem innovativen Sicher­heitsdetail schaltet sich automatisch ein fest in die vorderen Leuchteinheiten installierter, um 40 Grad zur Seite gerichteter Zusatzscheinwerfer hinzu, sobald das Lenkrad um mindestens 25 Grad eingeschlagen ist. Der Haupt­scheinwerfer leuchtet währenddessen die Straße nach vorn aus.

Optimalen Schutz für die Fracht gewähren im Kastenwagen bis zu 12 Zurrösen. Die Zurrpunkte im Laderaumboden sind auf die Zugkraft von 625 daN bei einem Winkel von 30 Grad ausgelegt und entsprechen der Norm DIN 75410 zur Ladungs­sicherung. Zusätzlich schützt eine geschlossene Trennwand Fahrer und Beifahrer bei Not­bremsungen vor verrutschender Ladung. Der Master Ecoline verfügt über ein Trenngitter hinter dem Fahrersitz.

 

ÜBERSICHT

MERKMALE DES RENAULT MASTER

Karosserie und Chassis

  • Auswahl zwischen drei Radständen, vier Längen und drei Laderaumhöhen
  • Varianten mit Front- und Heckantrieb
  • Knapp 160 Versionen zur Auswahl
  • Ladevolumen beim Kastenwagen zwischen 8 und 17 Kubikmeter
  • Zulässiges Gesamtgewicht von 2,8 bis 4,5 Tonnen
  • Bis zu drei Tonnen Anhängelast

Aktive Sicherheit

  • Lastabhängiges ESP mit Antriebsschlupfregelung ASR (Option, Serie für Heckantrieb)
  • Leistungsfähige Bremsanlage – vorn innenbelüftete Scheiben (Ø 302 mm), hinten massive Scheiben (Ø 305 mm)
  • Automatische Aktivierung des Abblendlichts und der Scheibenwischer (Option)
  • Nebelscheinwerfer (Option)

Passive Sicherheit

  • Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraft­begrenzern auf allen Plätzen
  • Höhenverstellbare Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer
  • Optische Anzeige für nicht angelegte Sicherheitsgurte
  • Full-Size-Fahrerairbag
  • Beifahrerairbag (Option)
  • Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer (Option)
  • Geschlossene Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum
  • Zwischen acht und 12 Verzurrösen beim Kastenwagen je nach Laderaumlänge

Komfort (Auswahl)

  • Nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltetes Cockpit
  • Joystick-Schaltung in der Mittelkonsole
  • Fahrersitz höhen- und längenverstellbar
  • Schwenkbare Arbeitsfläche
  • Ablagegalerie über der Windschutzscheibe
  • Elektrische Fensterheber
  • Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
  • Getrennte Türverriegelung für Laderaum und Fahrerkabine
  • Ablagen-Paket mit Brillenablage, Ablagefächern mit Beleuchtung in den Türen, geschlos­senem Ablagefach in der Armaturentafel, Staufach unter der Beifahrer-Doppelsitzbank und ausziehbarem Klemm­brett im Instru­mententräger (Option)
  • Gefederter Schwingsitz (Option)
  • Einparkhilfe hinten (Option)
  • Rückfahrkamera (Option)
  • Schlüsselloses Zugangssystem (Option)
  • Navigationssystem Carminat TomTom 2.0 LIVE mit 5,8-Zoll-Farb­monitor, dynamischer Routenführung und SD-Slot inklusive Kartenmaterial für Deutschland (Option)

Antrieb

  • Moderner Common-Rail-Diesel mit 2,3 Liter Hubraum und Turboaufladung in drei Leistungsstufen:
  • Schadstoffarmes Basistriebwerk dCi 100 mit 74 kW/100 PS für Versionen mit Frontantrieb
  • Durchzugsstarker Diesel dCi 125 mit 92 kW/125 PS für Ausführungen mit Front- und Heckantrieb
  • Spitzendiesel dCi 150 mit 110 kW/150 PS für Versionen mit Front- und Heckantrieb
  • Drehzahlschonend ausgelegtes und präzises 6-Gang-Schaltgetriebe für alle Motorisierungen
  • Automatisiertes Quickshift-6-Gang-Getriebe für die Motoren dCi 125 FAPund dCi 150 FAP mit Dieselpartikelfilter
  • Sperrdifferenzial für Versionen mit Heckantrieb

Umwelt

  • Alle Dieselmotoren serienmäßig mit Dieselpartikelfilter (FAP = Filtre à Particules) der neuesten Generation
  • Verbrauchs- und gewichtsoptimierte Variante Ecoline mit Verbrauch ab 7,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer und CO2-Ausstoß ab 197 Gramm pro Kilometer
  • Alle Dieselmotoren mit FAP erfüllen die Schadstoffnorm Euro 5
  • Fertigung im Werk Batilly, das gemäß der Internationalen Norm ISO 14001 nach strengen Umweltauflagen zertifiziert ist
 

EXTERIEUR UND INTERIEUR

TOP BEI LADEVOLUMEN, KOMFORT UND SICHERHEIT

Vielfalt für jeden Einsatzzweck und Robustheit stehen beim neuen Master an erster Stelle. Die Kunden können zwischen drei Radständen, vier Längen und drei Laderaumhöhen wählen. Hinzu kommt ein Fahrgestell- und Aufbauten­programm, das optimale Lösungen für jede Branche bietet. Die ausgeprägte Funktionalität geht einher mit einem modernen, attraktiven Design.

Markante Kennzeichen des neuen Master sind breite Stoßfänger und Seitenschutz­leisten, ausgestellte Radhäuser sowie der markante, groß dimensionierte Kühlergrill – Stil­elemente, die den robusten Charakter des Modells betonen. Ein praktisches Detail sind die integrierten Trittstufen im Stoßfänger.

Die Frontpartie prägen zudem groß ausgelegte, bogenförmig geschnittene Klarglas-Doppelscheinwerfer im Hoch­format. Ein weiteres Merkmal ist die bogen­förmige Profilkante auf der Motor­haube, die sich ähnlich wie beim Pkw-Modell Renault Mégane von den A-Säulen bis zum zentral platzierten Renault Markenlogo wölbt und so die Familienzugehörigkeit des neuen Master andeutet.

Große Scheiben garantieren gute Sicht

Wichtig für Lieferfahrten in der Stadt und beim Rangieren auf engen Betriebshöfen: Die tief nach unten gezogenen Seiten­scheiben und die groß dimen­sionierte Wind­schutzscheibe gewähr­leisten ein optimales Sichtfeld. So stieg der vertikale Blickwinkel im Vergleich zum Vorgänger um 1,3 Grad auf 39,9 Grad. Das ist Klassen­bestwert. Der seitliche Blickwinkel verbesserte sich um 7,2 Grad. Große, elektrisch einstellbare und beheizbare Außen­spiegel (Serie für Standardausstattung) mit integriertem Blinker garantieren zudem gute Sicht nach hinten.

Am Heck schützt eine robuste Schutzleiste an den Flügeltüren vor Remplern beim Rangieren oder Beladen. Bei Varianten mit verglasten Hecktüren sorgen die bewährten asymmetrischen Scheiben für unverwechsel­bare Master-Optik.

Optimale Lösungen für jede Branche

Der Master überzeugt durch ein Angebot an Karosserievarianten, das optimale Lösungen für jede Branche bietet. So ist der Master in drei Radständen von 3,18 bis 4,33 Metern und vier Längen von 5,05 bis 6,85 Metern erhältlich. Hinzu kommen drei Lade­raum­höhen von 1,7 bis 2,14 Metern. Sie ermöglichen im Kastenwagen zwischen 8 und 17 Kubikmeter Laderaumvolumen.

Radstände, Längen und Laderaumhöhen beim neuen Master

Frontantrieb Heckantrieb
Radstand (m) 3,18 3,68 4,33 3,68 4,33
Frontantrieb Heckantrieb
Länge (m) 5,05 (L1) 5,55 (L2) 6,2 (L3) 6,2 (L3) 6,2 (L3) 6,85 (L4)
Frontantrieb Heckantrieb
Laderaumhöhe (m) 1,70 (H1) 1,89 (H2) 2,14 (H3) 1,80 (H2) 2,05 (H3)

Bis zu 17 Kubikmeter Ladevolumen im Kastenwagen

Die senkrechten Seitenwände ergeben einen optimal nutzbaren Trans­portraum. Je nach Längen- und Höhenkombination bietet das Frachtabteil im neuen Master Kastenwagen mit Frontantrieb zwischen 8,0 und 14,8 Kubikmeter Ladevolumen sowie im Kasten­wagen mit Heckantrieb zwischen 12,4 und 17 Kubikmeter Fassungs­vermögen. Der Master mit Kofferaufbau offeriert eine Ladekapazität von bis zu 22 Kubikmetern. Dank der Lage unter dem Fahrzeugboden wird die Transportkapazität durch das optional erhältliche Reserverad nicht beeinträchtigt.

Ladekapazitäten beim Master Kastenwagen

Frontantrieb Heckantrieb
L1 L2 L3 L3 L4
H1 8 m3
H2 9 m3 10,8 m3 13 m3 12,4 m3 14,9 m3
H3 12,3 m3 14,8 m3 14,2 m3 17 m3

Wichtig für die tägliche Praxis von Transportprofis ist ebenfalls der große Abstand von 1,38 Metern zwischen den Radkästen. In den Varianten mit Zwillingsreifen misst er 1,08 Meter. Die maximale Laderaumbreite beträgt 1,765 Meter.

Das Transportabteil ist bei Kastenwagen, Combi und Bus durch die seitliche Schiebetür bequem zugänglich. Optional ist eine zweite Schiebetür auf der linken Seite erhältlich. Die Breite der Tür­öffnungen von 1,05 Metern (L1) bzw. 1,27 Metern (L2 bis L4) erlaubt auch das Beladen mit Europaletten. Dies erleichtert in Verbindung mit der niedrigen Ladekante (Fronttriebler: ab 0,54 Meter, Hecktriebler: ab 0,67 Meter, jeweils unbeladen) das Be- und Entladen bzw. den Ein- und Ausstieg. Der Master mit Heckantrieb verfügt zusätzlich serien­mäßig über eine 50 Zentimeter hohe Trittstufe am Heck. Hinten finden sich Doppelflügeltüren, die 180 Grad (Serie) oder 270 Grad weit öffnen (Option).

Durchdachte Details für das Ladeabteil

Die Kastenwagen-Versionen sind im Laderaum verblecht, teil­verglast oder rundum verglast lieferbar. Optionen wie Neben­antrieb an Motor und Getriebe, Holzboden und komplett oder halbhoch verkleidete Laderaumwände verbessern die Alltags­tauglichkeit im harten gewerblichen Einsatz. Darüber hinaus kann das Transport­abteil optional mit einer 12-Volt-Steckdose ausge­rüstet werden.

Wie wichtig Renault das praxis- und sicherheitsrelevante Thema der Ladungssicherung nimmt, ist an der Kastenwagen-Serien­ausstattung mit 8 (L1), 10 (L2), 10 (L3) bzw. 12 Verzurr­ösen (L4) zu sehen. Sämtliche Zurrpunkte im Laderaumboden sind auf die Zugkraft von 625 daN ausgelegt und entsprechen der Norm DIN 75410 zur Ladungs­sicherung. Zusätzlich schützt eine geschlossene Trennwand Fahrer und Beifahrer bei Not­bremsungen vor verrutschender Ladung. Der Master Ecoline verfügt über ein Trenngitter hinter dem Fahrersitz.

Lkw-Variante bis 4,5 Tonnen Gesamtgewicht

Die Master-Plattform ist auf ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen ausgelegt und so gestaltet, dass neben dem Front- auch Hinterradantrieb geordert werden kann. Hinzu kommt die Zwillingsbereifung, die eine Anhängelast von bis zu drei Tonnen ermöglicht.

Achslasten vorn von 1.550 bis 1.850 Kilogramm und hinten von 1.650 bis 2.100 Kilogramm (Vorderradantrieb) bzw. 1.850 Kilo­gramm vorne und 2.300 bis 3.200 Kilogramm hinten (Hinter­radantrieb) sorgen für hohe Reserven. Der frontgetriebene Master Kastenwagen kann bis zu 1,6 Tonnen einladen, die Version mit angetriebenen Hinterrädern glänzt mit einer Zuladung bis zu 2,18 Tonnen.

Die 4,5-Tonnen-Varianten haben serienmäßig einen digitalen Tachografen an Bord und sind ab Werk auf 90 km/h Höchst­geschwindigkeit begrenzt. Für alle anderen Master-Varianten ist der Tachograf optional erhältlich.

Schrittweiser Ausbau der Modellpalette

Renault offeriert den Master unter anderem als Kastenwagen mit Einzel- und Doppelkabine. Die Kastenwagen-Versionen sind im Laderaum verblecht, teilverglast oder rundum verglast lieferbar. Als weitere Master-Varianten sind der Kofferaufbau und das Plattform-Fahrgestell erhältlich. Hinzu kommen Fahrgestell, 3-Seitenkipper und Pritsche, jeweils mit Einzel- oder Doppelkabine.

Seit Anfang 2011 komplettieren der Combi mit bis zu neun Plätzen für den gemischten Güter-/Personen­transport und der Bus mit 17 Plätzen das Modell­programm. Überdies arbeitet Renault beim Master eng mit spezialisierten Auf- und Ausbauherstellern zusammen. Dadurch steht eine noch größere Vielfalt an maßgeschneiderten Modellvarianten zur Verfügung.

Insgesamt stehen nach Komplettierung der Master-Palette knapp 160 Varianten zur Wahl.

Nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltetes Cockpit

Zu den Stärken des Master zählt auch das durchdacht gestaltete Cockpit. Alle für die Fahrt notwendigen und wichtigen Bedien- und Anzeigenelemente befinden sich in unmittelbarer Nähe des Fahrers. Besonderes Kennzeichen: Wie beim Vor­gänger­modell und beim kleineren Schwestermodell Trafic ragt der joystickähnliche Schalt­hebel griffgünstig aus der Mittel­konsole.

Der Fahrersitz ist darüber hinaus ab Werk sowohl in der Länge als auch in Höhe und Neigung einstellbar. So finden Fahrer jeder Größe und Statur die geeignete Sitzposition. Die serienmäßige Armlehne garantiert zusätzlich ein Maximum an Komfort. Alternativ lässt sich für die Standardausstattung ein gefederter Schwingsitz nach Lkw-Vorbild ordern. Für die Beifahrer steht ab Werk eine Doppel­sitzbank zur Verfügung. Als Alternative können die Kunden einen ebenfalls dreidimensional einstellbaren Beifahrer-Einzelsitz bestellen.

Wichtige Neuerung: Das höhenverstellbare Lenkrad im Format von Pkw-Volants steht steiler als im Vorgängermodell. Zusammen mit der aufrechten Sitzposition ermöglicht dies ein entspanntes und ermüdungsfreies Fahren, insbesondere auf langen Strecken.

Innenraum mit vielen Ablagen

Der ausgesprochen funktionale Innenraum wartet darüber hinaus mit einem ausgefeilten Ablagenkonzept auf. So zählen die Ablage­galerie über der Windschutzscheibe und die schwenkbare Arbeits­fläche, die durch Umklappen der mittleren Beifahrersitz­rücken­lehne zum Vorschein kommt, bereits in der Standard­ausführung zum serien­mäßigen Lieferumfang. Um 30 Grad zum Fahrer drehbar, eignet sie sich hervorragend zum Arbeiten am Laptop oder Ausfüllen von Dokumenten. Dazu kommt ein abschließbares, gekühltes Handschuhfach mit 7,6 Liter Inhalt, das bis zu zwei große Wasserflaschen fassen kann.

Um den Arbeitsplatz im Master noch komfortabler und praxis­gerechter zu gestalten, bietet Renault für die Standardaus­stattung das Ablagen-Paket an. Dieses beinhaltet unter anderem ein aus­zieh­bares und hochklappbares Klemmbrett an der Armaturentafel und zusätzliche Staufächer mit Beleuchtung in den Türen. Ebenfalls zum Paketinhalt gehört ein geschlossenes Ablagefach im A4-Format zentral in der Armaturentafel, in dem sich Papiere oder ein Laptop unterbringen lassen, sowie ein geräumiger Stauraum unter der Beifahrer-Doppel­sitzbank, in dem Gegenstände, wie Doku­menten­koffer, Werkzeugkasten oder Schutzhelme verstaut werden können. Eine Brillenablage komplettiert das Ablagen-Paket.

Weiteres nützliches Detail: Im Instrumententräger des Master sind zwei 12-Volt-Steckdosen installiert.

Um zu verhindern, dass Papiere oder Wertgegenstände aus der Kabine gestohlen werden, lassen sich Laderaum und Fahrer­kabine mit dem serienmäßigen 3-Tasten-Schlüssel getrennt ab­schließen. Damit mehrere Mitarbeiter ein Fahrzeug nutzen können, ist der Master auf Wunsch mit drei Schlüsseln erhältlich.

Gewichts- und verbrauchsoptimierte Variante Ecoline

Der Master ist in der gewichts- und verbrauchsoptimierten Ausstattung Ecoline sowie in der umfangreichen Standardaus­stattung lieferbar. Ein wichtiger Unterschied zwischen beiden Linien ist die Tankgröße: Während der Master Ecoline über den 80-Liter-Tank verfügt, fasst das Kraftstoffreservoir des Standard-Master 105 Liter.

Zur umfangreichen Komfortausstattung des Transporters zählen in beiden Varianten unter anderem die Servolenkung, die Wärme­schutz­verglasung, der akustische Licht-an-Warner und die Radio­vor­rüstung inklusive Dachantenne. Die Standardaus­stattung verfügt darüber hinaus ab Werk über Komfortmerkmale, wie elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Funkfern­bedienung sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel. Hinzu kommt die automatische Türverriegelung nach dem Anfahren.

Hochwertige Optionen steigern den Komfort

Über die reichhaltige Basisausstattung hinaus bietet der Master eine Auswahl von Optionen, die für noch mehr Komfort sorgen. Dazu gehören Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Bord­computer, akustische Einparkhilfe hinten, Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz und elektrische Fensterheber mit Impulsfunktion auf der Fahrerseite. Renault fasst diese Komfortdetails auch im Komfort-Paket Plus zusammen.

Darüber hinaus können Master-Besitzer das Klang & Klima-Paket Bluetooth ordern. Dieses umfasst die manuelle Klimaanlage mit Pollenfilter und das MP3-taugliche 2 x 20-Watt-CD-Radio mit Bluetooth®-Freisprecheinrichtung, USB-Schnittstelle und AUX-IN-Anschluss.

Im Klare-Sicht-Paket sind die „Licht-an“-Automatik, der Regen­sensor mit Intervallschaltung der Scheibenwischer und die Nebel­scheinwerfer enthalten.

Als weitere hochwertige Optionen sind unter anderem eine leistungsstarke Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz sowie das schlüssellose Zugangssystem „Keyless Entry“ erhältlich. Vorteil: Beim häufigen Ein- und Ausladen muss der Fahrer nicht ständig den Schlüssel zur Hand haben. Zum Ver- und Entriegeln drückt er einfach die ent­sprechenden Knöpfe an den Kabinen- und Laderaumtüren.

Carminat TomTom: günstigste integrierte Navigationslösung

Zudem bietet Renault für den Master das Navigations­system Carminat TomTom2.0 LIVE mit IQ-Route an. Das Gerät mit 5,8-Zoll-Farbmonitor ist für 490 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) erhältlich und damit die derzeit günstigste integrierte Navigations­lösung auf dem Markt (Option für Standard­ausstattung). Es bietet alle Vorzüge eines fest eingebauten Systems wie alternative Strecken­berechnung auf Basis aktueller Verkehrsinformationen sowie Angaben zu Geschwindigkeitsbegrenzungen und wichtigen Punkten entlang der Strecke.

Das lernende System IQ-Route kalkuliert auf Basis der real gefahrenen und gespeicherten Geschwindigkeiten je nach Wochen­tag und Tageszeit den schnellsten Weg zum Ziel. Damit ermöglicht es Handwerkern und Gewerbetreibenden, Zeitverluste durch Staus zu vermeiden. Der Fahrer kann jederzeit schnell und unkompliziert Navigationsdaten aus dem Internet auf eine SD-Speicherkarte laden und über den SD-Slot ins Navigationssystem übertragen.

Die Steuerung erfolgt über eine Fernbedienung, die in einer speziel­len Halterung am Instrumententräger ruht. Der Monitor befindet sich über dem Innenspiegel an der Unterseite der Ablagegalerie.

Praxisgerechte Sicherheit für alle Insassen

Auch das Thema Sicherheit wird im neuen Master groß­geschrieben. Alle Sitzplätze sind mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten, Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet. Hinzu kommen höhen­verstellbare Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer. Bei einem Unfall schützt außerdem ein Full-Size-Airbag den Fahrer. Auf Wunsch kommen der Airbag für den Beifahrer sowie Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer hinzu. Falls der Fahrer vergisst, seinen Sicherheitsgurt anzulegen, erinnert ihn eine Warnlampe in der Armaturentafel daran.

Darüber hinaus profitieren Fahrer und Beifahrer im neuen Master von einem verbesserten Akustikkomfort. So verringern bei allen Antriebsvarianten doppelte Motorlager störende Vibrationen. Auf Wunsch kann die geschlossene Trennwand zum Laderaum mit einer Textilverkleidung aufseiten der Fahrerkabine geordert werden, die zusätzlich Resonanzen reduziert.

 

MOTOREN UND GETRIEBE

KRAFTVOLLER DREIERPACK

Als Motorisierung für den Master steht exklusiv der neu entwickelte 2.3 dCi-Common-Rail-Diesel in Leistungs­stufen mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS zur Verfügung. Alle drei Varianten zählen im Abgasverhalten und im Kraftstoffverbrauch zu den besten Triebwerken im Segment der leichten Nutzfahrzeuge.

Beim Antrieb setzt Renault auf das Downsizing-Konzept. Dahinter stehen besonders kompakte, aber dennoch leistungs­starke Motoren mit Turboaufladung, die sparsam im Verbrauch sind und nur geringe Emissionen ausstoßen. Der neue 2,3-Liter-Selbst­zünder ersetzt das hubraumstärkere 2.5dCi-Aggregat aus dem Vorgängermodell. Vorteil des Downsizings: Ein geringeres Hub­volumen produziert weniger Reibungsverluste, was in Kombination mit optimierten Turboladern zu einem insgesamt günstigeren Wirkungsgrad führt. Auch in der Durchzugskraft ist die neue Motorengeneration den Vorgängeraggregaten überlegen.

Je nach Antriebsart variiert die Einbauposition des Vierzylinders: Beim Master mit Frontantrieb ist er quer eingebaut, bei der Version mit Hinterradantrieb ist er längs zur Fahrtrichtung positioniert.

Lange Wartungsintervalle senken Kosten

Kennzeichen der Common-Rail-Triebwerke des Master sind außer­dem der Zylinderkopf aus Aluminium mit zwei oben liegenden Nockenwellen und moderner Vierventiltechnik sowie die wartungs­freie Steuerkette anstelle des Zahnriemens. Für niedrige Unterhalts­kosten sorgen zudem die langen Wartungsintervalle. So ist der Öl­wechsel nur alle 40.000 Kilometer bzw. alle zwei Jahre fällig. Dies sind 10.000 Kilometer bzw. ein Jahr mehr als beim Vorgänger­modell. Die Kühlflüssigkeit muss erst nach 160.000 Kilometern bzw. sechs Jahren anstatt wie bisher nach 120.000 Kilometern oder vier Jahren gewechselt werden.

Sämtliche Motorisierungen (außer Modelle mit dCi 100) im neuen Master sind sowohl in Kombination mit dem Frontantrieb als auch in der Heckantriebsvariante serienmäßig mit einem 6-Gang-Schalt­getriebe kombiniert, welches das Sparpotenzial der drehmoment­starken Triebwerke optimal ausnutzt.

In allen Master-Versionen ist eine Schaltpunktanzeige an Bord, die den Fahrer zur Reduzierung von Verbrauch und CO2-Emissionen auf den optimalen Gang hinweist. Sie zeigt das Symbol für einen Schalthebel. Erscheint zusätzlich ein Pfeil nach oben, so heißt dies „hochschalten“, Pfeil nach unten bedeutet „runterschalten“.

Serienmäßig mit selbstreinigendem Partikelfilter

Ferner ist für jede Motorisierungen der Dieselpartikelfilter (Filtre à Particules =FAP) der neuesten Generation eingebaut. Seine Besonderheit: Das System ist in der Lage, die turnusgemäß notwendige Regeneration in jeder Verkehrssituation einzuleiten, also auch bei geringen Drehzahlen und bei jedem Tempo. Dies umfasst den innerstädtischen Betrieb, bei dem die Fahrzeuge zumeist mit niedrigen Geschwindigkeiten unterwegs sind und häufig vor roten Ampeln stehen. In dieser Situation wird die zur Regeneration erforderliche Abgastemperatur normalerweise nicht erreicht.

Die neue Renault Filtergeneration erzeugt die erhöhte Temperatur durch die zusätzliche Kraftstoffeinspritzung in den Abgastrakt: Sobald die Verbrennungsrückstände den Zylinder verlassen haben, passieren sie einen ersten Katalysator. Hier werden Kohlen­monoxid (CO) und Kohlenwasserstoff (HC) in unschädliche Bestandteile umgewandelt. Bevor die dermaßen behandelten Abgase den zweiten Kat durchströmen, werden sie durch die Zugabe einer winzigen Menge Treibstoff in den Abgasstrang angereichert. Die hierfür benötigte zusätzliche Einspritzdüse fungiert unabhängig vom Arbeitstakt des Motors.

Die Einspritzung initiiert eine kontrollierte Nachverbrennung, die große Hitze erzeugt. Der hinter dem zweiten Katalysator positionierte und von Renault entwickelte Rußfilter nutzt diesen Wärme­schub, um angesammelte Partikelablagerungen rückstands­frei zu verbrennen. Der Dieselpartikelfilter kommt über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs ohne Wartung oder Additive aus.

Die FAP-Varianten der Master-Triebwerke entsprechen der strengen Abgasnorm Euro 5.

dCi 100 (74 kW/100 PS) – Die Einstiegsmotorisierung für den Master ist ausschließlich mit Frontantrieb erhältlich und kommt in allen Aufbauvarianten und in den Gewichtsklassen von 2,8 Tonnen bis 3,5 Tonnen zum Einsatz. Sie überzeugt mit einem fülligen Drehmoment: Die maximale Zugkraft von 285 Nm steht bereits bei 1.250 1/min zur Verfügung. Beim dCi 100 führt die Common-Rail-Technik wie bei allen Renault Dieselaggregaten gleichermaßen zu spürbarer Laufruhe und herausragender Wirtschaftlichkeit. So ermöglicht der moderne Selbstzünder im Master Kastenwagen je nach Länge und Karosserievariante einen Kraftstoffverbrauch von 7,8 bis 8,0 Liter Diesel pro 100 Kilometer Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 205 bis 209 Gramm pro Kilometer. In Verbindung mit dem 105-Liter-Tank ergibt sich damit eine theoretische Reichweite von über 1.250 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Master dCi 100 beträgt 134 km/h.

In der gewichts- und verbrauchsoptimierten Basisausstattung Ecoline sinken der Verbrauch auf 7,5 Liter pro 100 Kilometer und die CO2-Emissionen auf 197 Gramm pro Kilometer.

dCi 125 (92 kW/125 PS) – Renault bietet die Motorisierung für sämtliche Gewichtsklassen, Längen und Antriebsvarianten im Master an. Das Common-Rail-Triebwerk stellt ein Zugkraft­maximum von 310 Nm bei 1.250 1/min bereit und kommt im Kastenwagen mit Frontantrieb ebenfalls mit 7,8 bis 8,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer aus Die CO2-Emissionen betragen 205 bis 214 Gramm pro Kilometer. Der durchzugsstarke Selbstzünder ermöglicht im Kasten­wagen 143 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Mit 9,4 bis 9,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer beschränkt sich der Vierzylinder auch in Kombination mit dem Heckantrieb auf einen moderaten Kraftstoffkonsum. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 249 bis 260 Gramm pro Kilometer. In dem dCi-125-Aggregat ist ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie eingebaut. Dieser spricht bei niedrigen Touren und geringer Last reaktions­schnell wie ein kleiner Turbo an. Bei höheren Drehzahlen verhält er sich wie ein großer Lader und gewährleistet die optimale Motorfüllung.

dCi 150 (110 kW/150 PS) – Die Spitzenmotorisierung erweist sich mit der Höchst­geschwindigkeit von 154 km/h (Frontantrieb) bzw. 140 bis 149 km/h (Hinterradantrieb) und dem maximalen Drehmoment von 350 Nm bei 1.500 1/min als ideale Lösung für Kunden, die viel auf Lang­strecken unterwegs sind und ein Fahrzeug benötigen, das auch in voll beladenem Zustand zügig beschleunigt. Dabei erweist sich das mit Dieselpartikelfilter ausgestattete Vierventil­triebwerk als zeitgemäß sparsam: Im frontgetriebenen Master Kastenwagen ermöglicht der kraftvolle Vierzylinder einen Kraftstoffverbrauch von 8,3 bis 8,8 Liter pro 100 Kilometer. Dies entspricht CO2-Emissionen von 219 bis 229 Gramm pro Kilometer (Quickshift-Getriebe: 217 g CO2/km). In der Kombination mit dem Hinterradantrieb liegt der Durchschnittsverbrauch bei 9,4 bis 9,9 Litern pro 100 Kilo­meter. Der CO2-Ausstoß beträgt 249 bis 260 Gramm pro Kilometer.

Sechs Gänge senken den Verbrauch

Sämtliche Antriebsvarianten sind mit einem drehzahl­schonend ausgelegten und leichtgängigen 6-Gang-Schaltgetriebe kombiniert, das speziell für Fahrzeuge mit hohem Drehmoment konzipiert ist. Durch den sechsten Gang lässt sich das Sparpotenzial der Master-Trieb­werke bei schneller Konstantfahrt auf der Autobahn optimal nutzen. Neben einem moderaten Verbrauch sorgt die moderne Kraft­übertragung zudem für hohen Akustikkomfort.

Quickshift-Getriebe steigert den Komfort

Für komfortorientierte und wirtschaftlich denkende Kunden bietet Renault in den Versionen dCi 125 und dCi 150 mit Frontantrieb und Heckantrieb seit Februar 2011 alternativ zur manuellen das auto­matisierte Quickshift-6-Gang-Schaltgetriebe an. Die Kraftüber­tragung erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen manuellem Betrieb und Automatikmodus.

Das Quickshift-Getriebe basiert auf der manuellen 6-Gang-Schaltbox. Im Unterschied zu dieser erfolgt der Gangwechsel mithilfe elektrischer Stellmotoren. Das Kupplungspedal entfällt. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass sich die Quickshift-Box sowohl von Hand schalten als auch wie eine 6-Stufen-Automatik nutzen lässt. Bei der automatischen Wahl der Fahrstufen berücksichtigt der Steuerungscomputer des Getriebes zahlreiche Parameter wie:

  • Fahrgeschwindigkeit
  • Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge
  • Fahrstil des Piloten, der anhand der Geschwindigkeit von Gas- und Bremspedalbewegungen ermittelt wird
  • Straßenprofil (Steigungen oder Gefälle, auf die durch die Zu- oder Abnahme der Fahrwiderstände geschlossen wird)

Neben dem Komfortgewinn profitieren die Kunden im Automatik­modus vom spürbar niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Das Spar­potenzial beläuft sich je nach Einsatzgebiet und Fahrer auf bis zu acht Prozent. Möglich machen dies intelligente Computer­programme für optimale Gangwechsel unter allen Bedingungen.

Jederzeit Wechsel in den manuellen Modus möglich

Der Fahrer kann auch während der Fahrt jederzeit in den manuellen Betrieb wechseln. Dabei wird sequenziell geschaltet – Schalthebel nach vorn drücken heißt „Gang hoch“, nach hinten ziehen „Gang herunter“. Im Unterschied zu konventionellen Schaltgetrieben verhindert eine Reihe von Schutzvorkehrungen Fehlbedienungen: Ein Herunterschalten ist zum Beispiel nur möglich, wenn nicht die Gefahr besteht, dass der Motor überdreht oder das Getriebe beschädigt wird. Beim starken Bremsen schaltet das Getriebe selbsttätig in die Gangstufe zurück, die der Fahr­geschwindigkeit angemessen ist.

Den Fahrkomfort steigern drei weitere Schaltprogramme: Die Anfahr- und Parkhilfe erleichtert das Einparken und das Anfahren am Berg: Ist die erste oder zweite Fahrstufe bzw. der Rück­wärtsgang eingelegt, bewegt sich das Fahrzeug – sobald das Brems­pedal losgelassen wird – langsam in die gewünschte Fahrt­richtung. Per Knopfdruck kann der Fahrer zudem den Last- und Anhängemodus aktivieren. Dieser erleichtert das Anfahren bei hoher Beladung. Der Wintermodus dient als Anfahrhilfe auf rutschigem Boden.

 

FAHRWERK UND BREMSEN

SPURSTABIL UND HOCH BELASTBAR

Das Fahrwerk unterstreicht den Anspruch des Renault Master auf einen Spitzenplatz im Segment der leichten Nutz­fahrzeuge. Der großzügige Radstand von 3,18 Metern, 3,68 Metern und 4,33 Metern für die frontgetriebenen Varianten sowie von 3,68 Metern und 4,33 Metern für die Versionen mit Hinterradantrieb und die breite Spur von 1,75 Metern vorn und 1,73 Metern hinten (Zwillingsreifen: 1,75 und 1,61 Meter) garantieren sichere Straßenlage und hohen Fahrkomfort. Die stabile Pseudo-McPherson-Vorder­achse harmoniert perfekt mit der hoch belastbaren Rohrprofil-Hinterachse.

Das Fahrwerk des Master bietet hohe Sicherheitsreserven. Die Vorderräder werden an doppelten Dreiecksquerlenkern geführt. Schraubenfedern und hydraulische Teleskopstoßdämpfer sorgen für ein sicheres Fahrverhalten bei jedem Beladungszustand. Der Quer­stabilisator mit 21 bis 25 Millimeter Durchmesser je nach Radstand, Gewicht und Antriebsart gewährleistet obendrein eine geringe Seiten­neigung und stellt sicher, dass der Master auch voll beladen und im Grenzbereich jederzeit beherrschbar bleibt. Die präzise arbeitende, serienmäßige Servo­lenkung vermittelt einen guten Straßenkontakt.

Der Wendekreis von 12,0 Metern (L1), 13,6 Metern (L2 mit Front­antrieb, L3 mit Heckantrieb) und 15,7 Metern (L3 mit Frontantrieb, L4 mit Heckan­trieb) erleichtert das Rangieren in der Stadt und auf engen Betriebshöfen. Dank des kürzeren Radstands ist der Radius bei den hinterradgetriebenen Modellen 2,1 Meter geringer als bei ihren Pendants mit angetriebenen Vorderrädern.

Für hohe Belastung ausgelegte Hinterachskonstruktion

Hinten kommt eine platzsparende und bestens zum Transport schwerer Lasten geeignete Rohrprofil-Hinterachse mit Blattfedern aus Verbundwerkstoff sowie Teleskopstoßdämpfern zum Einsatz. Je nach Antriebsart unterscheidet sich die Dimensionierung der Blattfedern: Beim Master mit Frontantrieb sind sie einlagig ausgeführt, beim Modell mit Hinterradantrieb zweilagig. Die Variante mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung verfügt über dreilagige Blattfedern.

Darüber hinaus ist die Hinterachse bei den Versionen ab 3,3 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht mit einem Querstabilisator ausgestattet. Dieser misst 22 Millimeter und beim Kastenwagen mit Hinterrad­antrieb sogar bis zu 30 Millimeter im Durchmesser.

Unter allen Bedingungen standfest: die Bremsanlage

Der Renault Master mit Frontantrieb fährt je nach Nutzlast auf Reifen der Größen 215/65 R 16 und 225/65 R. Sie bieten den optimalen Kompromiss aus Komfort, Straßenlage, Geräusch­komfort, Rollwider­stand und Langlebigkeit. Die Aus­führung mit Heckantrieb ist bei Einfachbereifung auf Pneus der Dimension 235/65 R 16 und bei Zwillingsbereifung auf Pneus im Format 195/75 R 16 unterwegs.

Die 16-Zoll-Felgen ermöglichen den Einbau von besonders großen Bremsscheiben. An den Vorderrädern kommen innenbelüftete Scheiben mit 302 Milli­meter Durchmesser zum Einsatz, an den Hinter­rädern Vollscheiben im 305-Millimeter-Format. Sie ermög­lichen bei den frontgetriebenen Versionen im beladenen Zustand einen Bremsweg aus 100 km/h in den Stand von 44,7 Metern. Beim Master mit Hinterradantrieb beträgt der Bremsweg 46,6 Meter. Ebenfalls positiv: Die Bremsbeläge und Bremsscheiben sind auf eine bis zu 20 Prozent höhere Lebensdauer ausgelegt als im Vorgänger­modell.

Das Antiblockiersystem zählt bei allen Versionen zum Serien­umfang. Ebenfalls zur Grundausstattung gehört die elektronische Bremskraftverteilung (EBV), die dazu beiträgt, das Verzögerungs­potenzial der Hinterachse voll auszunutzen und ein gefährliches Überbremsen der Hinterräder zu verhindern.

Ladungsabhängiges ESP hält den Master sicher auf Kurs

Master Kunden können für ihr Fahrzeug das ladungs­abhängige Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) mit Antriebs­schlupf­regelung (ASR) ordern. In der Variante mit Heckantrieb gehört es zur Serienausstattung. Diese Weiterentwicklung des Elektroni­schen Stabilitätsprogramms wurde speziell für leichte Nutz­fahr­zeuge konzipiert. Es berücksichtigt sowohl das Fahrzeuggewicht als auch den Schwerpunkt. Hintergrund: Bei Transportern variiert je nach Beladung das tatsächliche Gesamt­gewicht erheblich. Dadurch kann sich der Fahrzeugschwerpunkt in der Längsrichtung um rund 25 Prozent und in der Höhe um bis zu 50 Prozent verschieben. Voll beladen gerät das Fahrzeug dadurch wesentlich schneller an die Kippgrenze als bei einer Leerfahrt. Das erweiterteESP erfasst die tatsächliche Gewichtsverteilung im Fahrzeug und gibt dement­sprechend den Bremsbefehl situations­gerecht modifiziert. Resultat: Der Transporter bleibt sicherer in der Spur, und die Kippgefahr sinkt erheblich.

Als besondere Option für Kunden, die oft auf unbefestigten Wegen oder Baustellen unterwegs sind, bietet Renault für den Master mit Heckantrieb zusätzlich die Differenzialsperre an.

Bessere Sicht durch aktives Kurvenlicht

Zum hohen aktiven Sicherheitsniveau des Master trägt auch das auf Wunsch erhältliche aktive Kurvenlicht bei. Bei dem Renault System schaltet sich automatisch ein fest in die vorderen Leucht­einheiten installierter, um 40 Grad zur Seite gerichteter Zusatz­scheinwerfer hinzu, sobald das Lenkrad um mindestens 25 Grad eingeschlagen ist. Der Hauptscheinwerfer leuchtet während­dessen die Straße nach vorn aus. Auf diese Weise ermöglicht das Kurven­licht nachts vor Kreuzungen, Serpentinen oder engen Kurven den voraus­schauenden Blick in die Kurveninnenseite. Um den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu irritieren, wird die Hellig­keit abhängig von dem Lenkwinkel und der Geschwindigkeit geregelt.

 

MARKT UND MODELL

WIRTSCHAFTLICHES MULTITALENT

Betriebskosten

Die Halter eines Renault Master profitieren von niedrigen Betriebs­kosten. Neben dem geringen Kraftstoffverbrauch tragen extrem lange Serviceintervalle dazu bei. So ist bei allen drei Motorisierungen ein Ölwechsel mit kleiner Wartungsdiagnose nur alle 40.000 Kilometer (alternativ zwei Jahre) erforderlich. Die Kühlflüssigkeit muss erst nach 160.000 Kilometern bzw. alle sechs Jahre gewechselt werden. Weiteres Plus: Anstelle des Zahn­riemens kommt die wartungsfreie Steuerkette zum Einsatz, und die Lebensdauer der Bremsanlage erhöht sich um 20 Prozent.

Die Master-Karosserie ist äußerlich durch kräftige Stoßfänger vorne und hinten sowie die markanten Seitenschutzleisten gegen kleinere Kollisionen geschützt. Bei Bagatellunfällen werden kaum hochwertige Blech- oder Anbauteile in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturkosten des Master liegen deshalb auf einem niedrigen Niveau.

Umwelt

Der Master wird wie schon seine Vorgänger im Werk SoVAB im lothringischen Batilly (Société des Véhicules Automobiles de Batilly) produziert. Den Standort kennzeichnet sein konsequentes Umweltmanagementsystem. Das Werk ist mit dem Zertifikat ISO 14001 ausgezeichnet. Dieser weltweit anerkannte Standard schreibt unter anderem die kontinuierliche Verbesserung von Umweltleistungen vor.

Der Master glänzt zudem mit seiner exzellenten Recycling­fähigkeit. Um die Wiederverwertung zu erleichtern, sind die einzelnen Komponenten gekennzeichnet. Zudem vereinfacht der hohe Anteil von Polypropylen das Recycling. Ergebnis: Das Fahrzeug ist zu 95 Gewichtsprozent wiederverwertbar. Darüber hinaus bestehen elf Prozent des gesamten Kunststoffeinsatzes aus Kunststoff-Rezyklaten.

Zielgruppe

Renault wendet sich mit dem Master sowohl an Handwerker, Gewerbetreibende und Kleinunternehmer als auch an Flottenkunden mit größeren Fuhrparks. Neben dem Preis spielen für sie beim Kauf vor allem niedrige Unterhalts­kosten, das Ladevolumen sowie eine komfortable und funktionale Kabine eine wichtige Rolle, da sie und ihre Mitarbeiter einen Großteil ihrer Arbeitszeit im Fahrzeug verbringen. Hinzu kommt die Anpassungsfähigkeit des Fahrzeuges an den persönlichen Bedarf.

Service und Garantie

Wichtige Argumente sowohl für Selbstständige als auch für Fuhrparkmanager sind außerdem ein effizienter Kundendienst und die Möglichkeit eines kompletten Servicepakets mit Finanzierung, Wartung und Versicherung aus einer Hand. Um auf die spezifischen Anforderungen gewerblicher Kunden eingehen zu können, unterhält Renault seit 1999 ein Netz aus Business-Centern. Diese ausge­wählten Renault Partner bieten gewerblichen Kunden einen maßge­schneiderten Komplett­service. Hier treffen die Klienten unter anderem auf speziell für das Flottengeschäft qualifiziertes Verkaufs- und Servicepersonal sowie Spezialisten, die sich mit den besonderen Bedürfnissen des Handwerks und der Industrie ebenso gut auskennen wie mit individuellen Sonder­aufbauten oder branchen­spezifischen Fahrzeugausbauten. Hinzu kommen ein umfangreiches Fahrzeugangebot und längere Öffnungszeiten.

Für das Gesamtfahrzeug besteht eine Neuwagengarantie von zwei Jahren ohne Kilometerbegrenzung. Renault gewährt zudem sechs Jahre Karosseriegarantie gegen Durchrostung und eine lebens­lange Mobilitätsgarantie, die daran gebunden ist, dass der Kunde Wartungen nach Herstellervorschrift in einer Renault Vertrags­werkstatt durchführen lässt.

Positionierung und Markterfolg

In über zwölf Jahren verkaufte Renault mehr als eine Million Master in 45 Ländern rund um die Welt. Das vielseitige Modell trug entscheidend dazu bei, dass Renault seit 1998 in Westeuropa Marktführer unter den Herstellern leichter Nutz­fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht ist. Im Jahr 2011 lag hier der Segmentanteil des französischen Herstellers bei 16 Prozent.

In Deutschland lag der Marktanteil von Renault bei den leichten Nutzfahrzeugen im Jahr 2011 bei 7,71 Prozent (2010: 7,37 Prozent). Insgesamt setzte der französische Hersteller in diesem Zeitraum im Transportersegment 18.442 leichte Nutzfahrzeuge ab. Renault verfügt heute über eines der jüngsten Angebote des Marktes, das in den vergangenen Monaten durch den Hersteller runderneuert wurde und sehr gut im Markt ankommt. So errang der Master bei der renommierten Wahl der Fachzeitschrift Transporter Magazin zum dritten Mal in Folge Titel „KEP-Transporter des Jahres“ in der Importklasse.

Prozesse und Investitionen

Renault investierte insgesamt 151 Millionen Euro in die Fertigung des Master am Standort Batilly. Ein Großteil der Summe floss in die Karos­seriemontage, wo das Unternehmen eine komplett neue Linie mit 250 Robotern der neuesten Generation installierte, die sich für die Produktion aller Varianten des vielseitigen Nutzfahrzeuges eignen.

Besonders wichtig bei der Master-Fertigung ist die Ergonomie: Unnötige Handgriffe oder unnatürliche Haltungen, die ermüden oder zu Fehlgriffen führen können, werden konsequent vermieden. Dies betrifft sowohl die Montage als auch die Anlieferung der Komponenten an die einzelnen Arbeitsstationen in so genannten „Strike Zones“. Die Teile und Baugruppen werden zudem vorkon­fektioniert zu den Montageplätzen geliefert, so dass sie für die einzelnen Mitarbeiter sofort zu greifen sind.

Um vom ersten Tag an eine Fertigung auf höchstem Qualitäts­niveau sicherzustellen, absolvierten die Mitarbeiter der Produktion außer­dem ein umfangreiches Trainings­programm.

Weiterer Beleg für das hohe Qualitätsstreben von Renault: Im Verlauf ihrer Praxis­erprobung durchliefen die Master-Prototypen zusammen rund drei Millionen Testkilometer, teilweise unter widrigen klimatischen Bedingungen und Straßenverhältnissen. Das harte Prüfprogramm stellt sicher, dass der Master den harten Nutzfahrzeugalltag souverän bewältigt.

1 Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nm. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
2 Mit eingeschalteter Klimaanlage erhöht sich der Verbrauch um ca 0,2 l /100 km.
3 Angaben über Serienausstattung bzw. über verfügbare Optionen sind zutreffend für alle Versionen, jedoch nicht für das Modell „Ecoline“
4 Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nm. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
5 Mit eingeschalteter Klimaanlage erhöht sich der Verbrauch um ca 0,2 l /100 km.
[/spoiler]